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Die Skulpturen von Jürgen Götze Jürgen Götze

Jürgen Götzes Skulpturen sind in ihrem Aufbau so grazil, dass man die Berufsbezeichnung „Bildhauer“ auf ihn gar nicht anwenden möchte. Im Französischen gibt es die Bezeichnung „Sculpteur“, die hier besser passen würde. Mit großer Geduld modelliert Götze die Skulpturen an seinem Arbeitsplatz im Coburger Atelier, von wo aus er einen weiten Blick in die Landschaft hat.

Jürgen Götze arbeitet mit Modellen. Seine Modelle sind selbstbewusste junge Frauen. Frauen, die sich mit einer schlafwandlerischen Sicherheit durch den Raum bewegen. Bühnenbeherrschung und Ausstrahlungskraft sind ihnen eigen.

Wann ist eine Skulptur vollendet? Diese Frage ist für jeden Künstler von zentraler Bedeutung. Vollendet ist eine Skulptur für Jürgen Götze nur dann, wenn sich aus dem fein austarierten Zusammenspiel zwischen der Innen- und der Außenwelt eine Synthese ergibt, bei der das innere Selbst durch die Art der Inszenierung zum Vorschein kommt.

Jürgen Götzes Skulpturen sind Auflagenobjekte, d.h. sie werden durch den Bronze- oder Steinguss multipliziert. Bei Auflagenobjekten ist es ähnlich wie bei der Künstlergraphik – es gibt neben der Auflage kein Original.
Der Künstler garantiert mit der Nummerierung und der Signatur die Echtheit des einzelnen Objekts. Die Form selbst wird nach dem Guss zerstört und kann nicht weiter verwendet werden.